Müde krank und schlapp: Nebennierenschwäche?

Heilpraktiker behandeln Nebennierenschwäche
Nebennierenschwäche: müde, erschöpft und ausgelaugt

Die Nebennierenschwäche (Adreanal Fatigue) ist zwar keine neue Krankheit, sie ist jedoch erst vor ein paar Jahren ins Rampenlicht gerückt. Entsprechend mau sind entsprechende Studien und Untersuchungen dazu. Aktuell wird viel dazu geforscht, wir können darauf hoffen, dass wir in ein paar Jahren deutlich mehr zu diesem Thema wissen als dies heute der Fall ist. Angefangen haben die Forschungen, als immer mehr Burnout Fälle bekannt geworden sind. Wo kommen diese Symptome her? Was sind die Ursachen? Wie kann man Burnout verhindern? Beim beantworten dieser und anderer Fragen sind die Forscher auf das Stresshormon Cortisol gestoßen. Es wird in Stresssituationen ausgeschüttet und beeinflusst viele Systeme unseres Körpers. Sie haben festgestellt, dass Burnoutpatienten meist einen deutlich erniedrigten Cortisolspiegel im Speichel haben. Warum ist das so, was steckt dahinter?

Die Nebennierenschwäche gilt als Funktionsstörung. Das heißt, das Organ selber ist an sich noch gesund. Dadurch ergeben sich verschiedene Schwierigkeiten in der Diagnostik und der Therapie. Zum Beispiel ist das Cortisol im Blut (im Gegensatz zur Nebenniereninsuffizienz, auch Morbus Addison genannt) noch völlig normal. Im Speichel sind aber bereits Auffälligkeiten sichtbar. Kombiniert mit den unklaren Befindlichkeiten und den vielen verschiedenen Symptomen, wird das Problem häufig übersehen oder spät diagnostiziert.

 

Das englische Wort für die Krankheit ist Adrenal Fatigue, Nebennierenmüdigkeit. Dies beschreibt das Problem sehr gut. Die Nebenniere kann zwar noch, aber halt nicht mehr so richtig. Einmal ordentlich ausgeruht, kommt alles wieder in Ordnung.

 

Die meisten Beschwerden einer Nebennierenschwäche lassen sich direkt durch die Wirkung von Cortisol im Körper erklären.


Wie wirkt Stress im Körper?

Cortisol steigt bei Stress
Stress als Ursache der Nebennierenschwäche

Cortisol ist das wichtigste Anti-Stress-Hormon unseres Körpers und wird immer dann ausgeschüttet, wenn wir in Fight or Flight Situationen kommen. Es sorgt dafür, dass alle Systeme die fürs Kämpfen oder Flüchten benötigt werden (Sympathikus) auf Hochtouren laufen. Gleichzeitig wird alles in dem Moment unwichtige gedämpft. Solange es noch Säbelzahntiger gab, war das eine äußerst sinnvolle Reaktion unseres Körpers. Atmung, Blutdruck, Puls, Gehirndurchblutung, Aufmerksamkeit, Muskeln alles in Top Form. Der Blutzuckerspiegel wird erhöht, damit man nicht im falschen Moment schlapp macht. Gleichzeitig werden das Immunsystem, die Verdauung, die Sexualität und Erholung/Schlaf (Parasympathikus) komplett gestoppt. Wäre ja blöd, wenn wir mitten auf der Flucht einschlafen würden.

 

Heutzutage haben wir in der Regel keine lebensgefährlichen Situationen mehr im Alltag. Das weiß zwar unser Gehirn, unser Körper aber nicht. Die Stressbewältigung läuft noch genauso ab, wie vor zehntausenden von Jahren. Leider ist es da egal, ob wir ausgeraubt werden oder unser Chef uns Beine macht, die Reaktion ist genau dieselbe.

 

Wenn solche Situationen nur ab und an vorkommen, beruhigt sich der Körper wieder. Es herrscht ein stetiges Hin und Her zwischen Anspannung und Entspannung, Sympathikus und Parasympathikus.

 

Zum Problem wird es, wenn wir unter Dauerstress leiden. Unser Körper hat dann keine Möglichkeit mehr über den Parasympathikus aufzutanken.


Was ist Cortisol?

Cortisol wird in den Nebennieren synthetisiert. Es untersteht einem Regelkreis zu welchem die Nebenniere, der Hypothalamus und die Hypophyse gehören. Vereinfacht gesagt, ist die Hypophyse der Chef, welcher den Hormongehalt im Blut misst und dann den anderen Drüsen sagt, wie viel sie zu arbeiten haben.

 

Cortisol unterliegt einem Tagesrrhytmus.  Zwischen 5:00 und 8:00 in der früh bereitet sich der Körper auf das Aufstehen vor, der Cortisolspiegel ist hier am Höchsten. Danach fällt er im Laufe des Tages immer weiter ab und erreicht zwischen 0:00 und 4:00 den Tiefstwert.

Im Speichel gemessen liegt das Cortisol morgens bei knapp 6 ng/ml, steigt dann 2-3 Stunden nach dem Aufstehen bis auf knapp 10, 5 Stunden nach dem Aufstehen liegt es noch bei 3 und sinkt dann weiter bis auf 1. Um meine Nebennierenschwäche festzustellen wird daher eine Speichelprobe benötigt. Das daraus entstehenden Tagesprofil, gibt Aufschluss über den Zustand der Nebenniere.

 

Durch die entzündungshemmende Wirkung von Cortisol, kommt es anfänglich während Stresszeiten auch nicht zu Infekten. Sinkt das Cortisol dann z. B. zum Wochenende oder Urlaub ab, holt uns der Infekt ein, wir werden krank. Das ist eines der typisches Anzeichen für die erste Phase der Nebennierenschwäche. Hält diese Phase an, erschöpft sich die Nebenniere weiter und es wird im Tagesverlauf zu wenig Cortisol ausgeschüttet. In dieser Phase kommt es daher zu einer Infektanfälligkeit.

 

Bei Stress wird mehr Adrenalin ausgeschüttet. Über den hormonellen Regelkreis wird dabei ACTH (adrenocorticotropes Hormon) ausgeschüttet. Dieses bringt die Nebennierenrinde dazu, Cortisol auszuschütten. Gleichzeitig sinkt das DHEA (Dihydroxyepiandosteron) ab.

 

In der ersten Phase der Nebennierenschwäche, steigt der Cortisolspiegel also an und der DHEA-Spiegel sinkt ab. Es entstehen hohe Cortisolspiegel ohne normale Tagesrhythmik.

 

Bei chronischem Stress kann sich dieser Mechanismus allerdings erschöpfen. Die Nebennierenrinde kann nicht dauerhaft Höchstleistungen bringen. Sie erschöpft sich, die Cortisolausschüttung nimmt ab und sinkt unter den Normbereich.

 

In der Folge werden alle Systeme gestört, die eine normale Cortisolmenge benötigen.

 

Geht die chronische Belastung über Jahre weiter, kann es zu einer Nebennierenrinden Insuffizienz kommen. Die Nebennierenrinde gibt sozusagen den Geist auf. Während bisher das erhöhte oder erniedrigte Cortisol nur im Speichel gemessen werden konnte, ist jetzt das Cortisol auch im Blut erniedrigt. Die Störung ist nicht mehr funktionell wie bei der Nebennierenschwäche. Sie ist jetzt manifestiert. Man spricht von einer echten Nebenniereninsuffizienz, die schulmedizinisch anerkannt ist und behandelt werden muss. Ist die Insuffizienz Mal da, kann sie nicht rückgängig gemacht werden. Leider ist es dann nötig, künstliches Cortisol (Cortison) dauerhaft einzunehmen


Die verschiedenen Phasen der Nebennierenschwäche

Die Nebennierenschwäche verläuft in drei Stadien:

  1. Fight or Flight (Kampf oder Flucht): starker Stress mit erhöhtem Cortisolspiegel. Alles läuft auf Hochtouren.
    Man ist selten krank und nimmt eher zu.
  2. Resistenz: abnehmender Cortisolspiegel, Tagesrhythmik ist nicht gegeben.
  3. Erschöpfung: Cortisolspiegel erniedrigt, die Nebennierenrinde ist erschöpft. Man ist müde und kraftlos, kommt schlecht in die Gänge. Jetzt besteht auch eine Infektanfälligkeit.

Was sind die Symptome?

Alternative Behandlung der Adrenal Fatigue
Krank durch Nebennierenschwäche

Die Symptome sind abhängig vom Stadium der Nebennierenschwäche.


Was können die Ursachen sein?

Die Ursachen für eine Nebennierenschwäche kann alles sein, was den Körper dauerhaft stresst. Dazu gehören körperliche und psychische Auslöser. In der Regel müssen mehrere Faktoren zusammen kommen, damit die Nebennierenrinde sich komplett erschöpft.

Zu den möglichen Stressoren gehören:

 

  • Psychische Belastungen beruflich und privat
  • Körperlicher Stress durch schwere körperliche Arbeit oder Sport
  •  Infektionen akut und chronisch, auch "stille" Entzündungen ohne spürbare Symptome
  • Medikamente
  • Schwermetallbelastungen, Strahlung, Vergiftungen
  • Reizüberflutung: Fernsehen, Computer, Schlafmangel, Lärm
  • Missverhältnis zwischen Anspannung und Entspannung

Therapie der Nebennierenschwäche

Medizin, Medikamente, Therapie
Behandlung der Nebennierenschwäche

Die Grundtherapie besteht aus einer Regelung des Tagesablaufs mit genügend Bewegung, Schlaf, Licht und einer hochwertigen Ernährung. Der Patient muss - wenn möglich - die Stressoren vermindern oder abstellen. Ist dies nicht möglich, helfen Autogenes Training oder die progressive Muskelrelaxation nach Jacobsen. Ist die Nebennierenschwäche noch im Anfangsstadion, hilft 2-3x pro Woche leichte Bewegung an der frischen Luft. Ist der Zustand jedoch zu weit fortgeschritten, ist das den Patienten oft nicht mehr möglich. Dann werden vorhandene Mangel an B12, Vitamin D, Magnesium, Zink und Selen aufgefüllt.

 

Infusionen mit Cholincitrat (ehemals Neurotropan) und Elektrolytlösung ehemals Zentramin) helfen vor allem am Anfang der Therapie enorm. Der Patient spürt eine sofortige Erleichterung und verträgt die Therapie insgesamt besser.

Je nach Art der Symptome spritze ich Akupunkturpunkte mit pflanzlichen Medikamenten. Auch die Ohrakupunktur leistet hervorragende Hilfe.

 

Zum Einnehmen kommen je nach Stadium Mittel unterschiedliche pflanzliche Mittel sowie Mineralien, Vitamine und Spurenelemente in Frage. Falls die Schwäche weit fortgeschritten ist oder noch andere Hormondrüsen betroffen sind, setze ich Mittel zur Hypophysensteuerung ein. Hier ist auch an bioidentische Hormone zu denken! Diese Medikamente müssen je nach Stadium der Nebennierenschwäche drei bis acht Monate eingenommen werden. Damit es nicht zu einem sofortigen Rückfall kommt, werden die Tropfen ein paar Wochen über die Besserung hinaus eingenommen.

 

Die Therapie der Nebennierenschwäche ist langwierig und nicht immer einfach. Für die Patienten ist die Lebensqualität jedoch so massiv eingeschränkt, dass es sich lohnt durchzuhalten.


Das können Sie selber tun

Im ersten Stadium der Nebennierenschwäche ist es wichtig, das Stressniveau und somit das Cortisol zu senken. Somit kann es nicht zu Stadium zwei und drei kommen.

 

Ein paar Dinge können Sie selber tun, dazu gehört, Stressoren zu meiden:

  • Stress, körperlich und geistig
  • Für viel Entspannung sorgen, körperlich und geistig z. B. mit Meditation oder Muskelrelaxation
  • Hören Sie entspannende Musik
  • Lachen Sie, schauen Sie einen lustigen Film oder ein lustiges Theaterstück an
  • einen geregelten Tagesrhythmus einführen. Zur selben Zeit aufstehen und ins Bett gehen
  • Schlafen Sie genug. Bei Schlafproblemen kann Melatonin oder Tryptophan helfen.
  • leichte Bewegung mit mäßiger Pulserhöhung hilft beim Stressabbau.
  • Gesund essen (bio, frisch, saisonal) und Fertigprodukte meiden

Diese Dinge beeinflussen den Cortisolspiegel:

  • Stark zuckerhaltige Lebensmittel
  • Wasser trinken: Dehydrierung erhöht den Cortisolspiegel
  • Wenig koffeinhaltige Getränke
  • Schwarztee senkt das Stressniveau
  • Fisch und Fischöl: 2000mg Fischöl pro Tag senkt den Cortisolspiegel. Reich an Fischöl sind vor allem: Seebarsch, Sardinen, Lachs und Makrelen enthalten.
  • Rhodiola Extrakt wirkt ausgleichend auf den Cortisolspiegel

Naturheilpraxis Margot Eisele, Haidhausen
Margot Eisele, Heilpraktikerin München

Weitere Artikel rund um die Gesundheit finden Sie in meinem Blog.

Hier gibt es Artikel zum Thema Burnout, Schmerzen, Übersäuerung und vielem mehr.

 

Um einen Termin auszumachen, können Sie mich unter 08920972243 anrufen oder per E-Mail kontaktieren.

Kommentar schreiben

Kommentare: 102
  • #1

    Wagner götz anja (Mittwoch, 25 Mai 2016 00:34)

    Das war ein wirklich ganz toller beitrag über die nebennieren schwäche.jetzt kann ich vieles bedeutend besser verstehen und umsetzen.
    Vielen dank.
    Wagner götz anja

  • #2

    Andrea Heeg (Samstag, 13 August 2016 20:05)

    Sehr schöner Artikel! Ein Lob von einer Kollegin aus Miesbach ;-)

  • #3

    Nicole Ronellenfitsch (Dienstag, 20 September 2016 10:32)

    Danke für den mutmachenden Artikel. Langwierig aber heilbar.
    Danke!

  • #4

    Marin Ilic (Sonntag, 06 November 2016 17:15)

    Sehr geehrte Frau Eisele,

    da ich nicht weiss, ob bei mir ueberhaupt eine Nebennierenschwaeche vorliegt, haette ich eine Frage zu Ihrem Artikel zu diesem Thema. Mein Cortisolspiegel im Blut ist soweit ok.
    Habe jedoch wiederholt im 24-Std. Urin eine ueber dem Referenzbereich liegende Cortisol Ausscheidung; ebenfalls erhoeht sind mitunter Mg, Na und Phosphor!

    Besten Dank im voraus.

    Marin Ilic
    Stuttgart

  • #5

    Gabriele (Montag, 03 April 2017 22:34)

    Danke für ihren schönen Eintrag.

  • #6

    Anita (Sonntag, 03 September 2017 10:04)

    Hallo Frau Eisele,
    Ich habe einen sehr hohen Cortisol Wert und leide seit zwei Jahren an ganzjähriger Nasennebenhöhlenentzündung, auch leide ich seitdem an Heuschnupfen und Katzenallergie, was ich vorher nicht hatte. Kein Arzt könnte mir bisher helfen. Könnte es an dem Cortisol Wert liegen?
    Würde mich sehr über eine Antwort freuen!

    Liebe Grüße
    Anita

  • #7

    Margot Eisele (Montag, 04 September 2017 12:37)

    Hallo Anita,

    Cortisol wirkt entzündungshemmend. Ein erhöhter Spiegel dürfte also nicht die Ursache für Allergien und Nasennebenhöhlenprobleme sein. Es klingt wahrscheinlicher, dass beides dieselbe Ursache hat.

    Beste Grüße,
    Margot Eisele

  • #8

    Gaby Bicker (Samstag, 21 Oktober 2017 08:12)

    Guten Tag Frau Eisele,
    eine tolle Seite mit vielen Infos und Aha Erlebnissen
    Ich bin 62 und habe in den letzten 15 Jahren immer wieder erhöhte und auch niedrige Cortisolwerte, oft auch zuwenig Adrenalin und Noradrenalin.
    Lekay Gut mit extrem hohen Histaminwerten,lt Stuhluntersuchungen(26500/Norm400)
    Ich habe die Cortisol-Werte immer über Speichel und die anderen über den Urin getestet bekommen.
    Was mich umtreibt ist die Frage, wann sollte z.B.dieses Tagesprofil gemacht werden.
    In Ruhephasen oder unter normalen Stressbedinungen.
    Ich habe das Gefühl das unter Stress die NN noch versuchen Cortisol auszuschütten und trotzdem zuwenig da ist.Und der Behandler mir sagt alles OK es ist genug da,keine NN Schwäche,obwohl alle Symptome da sind .Vor allen die starken Unterzuckerungen.
    Es wäre sehr freundlich wenn Sie mir sagen würden wie Sie testen.
    Vielen Dank und nochmals danke für die tollen Informationen auf Ihrer Seite.
    Mit freundlichen Grüßen
    Gaby Bicker

  • #9

    Margot Eisele (Montag, 23 Oktober 2017 11:16)

    Die Testung sollte an einem ganz normalen Tag stattfinden. Wir wollen wissen, wie die Nebenniere im Alltag funktioniert und nicht, wie es ihr an besonderen Tagen geht.

  • #10

    Kathrin Andresen (Freitag, 08 Dezember 2017 10:52)

    Ich bin ein Bisschen verwirrt, weil einerseits angegeben ist, man solle koffeinhaltige Getränke meiden, und andererseits angegeben ist, Schwarztee senke das Stressniveau.

    Darf ich nun schwarzen Tee trinken, oder sollte ich darauf verzichten?

  • #11

    Margot Eisele (Freitag, 08 Dezember 2017 13:37)

    Kaffe sollte so weit wie möglich eingeschränkt werden. Schwarztee wirkt durch das Koffein zwar negativ aber hat andere Inhaltsstoffe, die sich positiv auswirken. Wenn man 1 Tasse am Tag trinkt, ist das absolut in Ordnung.

  • #12

    Margarete Gebbers (Freitag, 23 Februar 2018 08:50)

    Hallo Frau Eisele,
    ist Adrenal Intercell ein adäquates Mittel bei Cortisolmangel?

  • #13

    Bettina Angermann (Sonntag, 25 Februar 2018 10:25)

    Hallo Frau Eisele,
    vor kurzem habe ich die Diagnose Nebennierenschwäche erhalten. Meine Schilddrüse ist schon viele Jahre in einer Unterfunktion. Magen-/Darmprobleme (seit meiner Kindheit) habe ich durch Verzicht auf helles Mehl/Weizenmehl weitgehend im Griff.
    Ich bin völlig antriebslos und habe Gelenk-/Muskelschmerzen im rechten Arm.
    Es ist schwer, einen guten Arzt zu finden und die Information, die man im Internet bekommt, sind oft sehr widersprüchlich. Können Sie etwas empfehlen, womit ich wieder etwas Energie bekomme, ohne mich zu stressen?
    Liebe Grüße,
    Bettina

  • #14

    Margot Eisele (Dienstag, 27 Februar 2018 15:28)

    Hallo Frau Gebbers,

    Adrenal Intercell kann das richtige Mittel bei Cortisolmangel sein, allerdings muss es individuell angeschaut werden.

    Hallo Frau Angermann,

    Energiemangel kann ganz unterschiedliche Ursachen haben. Entsprechend gibt es kein Allheilmittel, was immer hilft. Von Hormonproblemen zu Vitamin oder Mineralienmangel bis hin zu Stoffwechselkrankheiten oder psychischen Problemen kann alles dahinter stecken. Ohne eine genaue Befragung und Untersuchung kann ich Ihnen nicht sagen, was helfen könnte.

  • #15

    Hinz Emma (Sonntag, 18 März 2018 22:57)

    Hallo Frau Eisele!

    Sehr guter Beitrag von ihnen. Ich habe auch Diagnose Nebennierenchwäche .Adrenalin und Noradrenalin im Urin sind erniedrigt und Adrenalin und Noradrenalin-Ratio ist erhöht .Cortison,DHEA, Seratonin und Dopamin sind im normbereich. Habe auch parallel Stuhlprobe ein geschickt und habe zuvielle Clostridien spezies dafür von guten Bakterien zu wenig .Totaller durcheinander im Körper . Ich weiss gar nicht ob ich irgenntwann wieder fit werden kann.

  • #16

    Renate Finkböck (Freitag, 30 März 2018 14:02)

    Hallo Frau Eisele, danke für die tolle Erklärung dieses Problemes mit der Nebenniere.
    Habe seit ca. 5 Jahren ein Problem mit Schwindel, Schwäche, Schmerzen in den Extremitäten und Schlafprobleme.
    Alle Ärzte die mich untersuchten geben mir zu versehen, das ich gesund sei. Eine Heilpraktikerin hat dann bei mir einen Speicheltest gemacht und eine Nebennierenschwäche festgestellt. Habe es mit ,Rhodiolan, 2mal täglich probiert, konnte dann aber nicht mehr schlafen.
    Nach dem Absetzen habe ich trotzdem weiterhin Schlafprobleme.
    Hoffe sie können mir weiterhelfen, bin sehr verzweifelt und weiß nicht wo ich noch Hilfe herbekomme.

  • #17

    Ralf Dümig (Dienstag, 10 April 2018 11:53)

    Hallo Frau Eisele,

    danke für den informativen und verständlichen Artikel über Nebennierenschwäche.

    Ich selbst fühle mich seit einem Jahr nach einer schweren OP tagsüber total abgeschlagen, habe außerdem massive Schlafstörungen. Mein seit 15 Jahren erhöhter Blutdruck ist plötzlich auch ohne Tabletten normal, mein Neurodermitis-Problem, vor dem ich jahrelang Ruhe hatte, ist wieder akut. Ich denke, dass ich unter einer Nebennierenschwäche der Phase drei leide.
    Zwei Untersuchungen beim Endokrinologen ergaben normale Blutwerte, weshalb für diesen eine Nebennierenschwäche ausgeschlossen ist.
    Bei einem vor drei Monaten durchgeführten Cortisol Speicheltest (Tagesprofil) konnte man feststellen, dass die Werte viel zu niedrig waren. Ein um 2 Uhr nachts gemessener Cortisolwert war dagegen viel zu hoch, der Melatoninwert bei fast Null. Seit dieser Zeit nehme ich Melatonin, Phytocortal N (zunächst 3 x 30, danach 3 x 50 Tropfen) und 2,5 mg Hydrocortison (Ebenol-Creme). Bislang hat sich mein Zustand nicht gebessert. Meine Überlegungen sind, zur Unterstützung noch Rhodiola zu nehmen. Da Sie jedoch schreiben, dass Rhodiola das Cortisol senkt, wäre dies wohl der falsche Weg?
    Viele Grüße
    Ralf Dümig

  • #18

    sporer barbara (Dienstag, 24 April 2018 08:07)

    Hallo fr. Dr. Eisele
    Können sie mir bitte jemanden in Tirol empfehlen der dieses Problem behandelt?
    Würde mich sehr über ihre rückmeldung freuen. ...da ich schön langsam am Ende bin.

    Vielen Dank im Voraus lg

  • #19

    Margot Eisele (Dienstag, 24 April 2018 09:04)

    Hallo Herr Dümig,

    Rhodiola wirkt ausgleichend auf den Cortisolspiegel. Hohe Dosen werden bei hohem Cortisol, niedrige Dosen bei niedrigen Werten gegeben.

  • #20

    Margot Eisele (Dienstag, 24 April 2018 09:05)

    Hallo Frau Sporer,

    leider kenne ich niemanden in Tirol, der sich darauf spezialisiert hat.

  • #21

    Anna (Montag, 07 Mai 2018 21:43)

    Hallo Frau Eisele,
    ich nehme seit ca. einer Woche Phyto C.
    Nach 5 Monaten mit üblem allergisch bedingten Asthma fängt es mir langsam an besser zu gehen. Das Problem ist jetzt aber das ich rasant an Gewicht zulege (fast 1 Kilo am Tag) ohne etwas an meinem Essverhalten geändert zu haben. Meine Vermutung: Wassereinlagerungen durch das Präparat? Nehme täglich 3x50 Tropfen. Kann das sein? Ist diese "Nebenwirkung" bekannt? Und wie kann ich das verhindern? Da ich schon viele schulmedizinische Medikamente in den letzten Monaten eingenommen habe und nichts gewirkt hat, würde ich das Phyto C ungern absetzen.
    Vielen Dank & viele Grüße
    Anna

  • #22

    Margot Eisele (Dienstag, 08 Mai 2018 13:06)

    Hallo Anna,

    Wenn es aufgrund der NNS zu Wassereinlagerungen kommt, dann gehen die unter der Behandlung wieder weg. Ob es sich bei Ihnen um Wassereinlagerungen oder etwas anderes handelt, kann ich allerdings aus der Ferne nicht beurteilen.
    Sprechen Sie mit Ihrem Behandler drüber, ob und inwiefern die Medikamente bei Ihnen zu einem Gewichtsverlust führen könnten und wie Sie damit umgehen sollten.

  • #23

    Peter Waldenhain (Dienstag, 29 Mai 2018 11:48)

    Vielen Dank für diesen tollen Artikel. Ich scheine dadurch immer mehr bestätigt zu sein in meinem Befinden das mein Problem durchaus mit der Hypophyse/Nebennieren und den daraus folgenden Symptomen zu tun haben könnte. Mein Werte sind aber durchaus sehr verwirrend und finde dort keinen wirklichen roten Faden. Mein Cortisol ist zu hoch und mein Testosteron zu niedrig. Die Schilddrüse scheint dadurch "gebremst" zu werden. Ich dachte erst meine Nebennieren mit Phytocortal/Phyto C unterstützen zu können, aber das macht bei hohen Cortisol wohl wenig Sinn? Ich hatte anfangs morgens und mittags Rhodiola genommen, was die Sache viel schlimmer gemacht hat. Wahrscheinlich war die Dosis zu niedrig und hat das Cortisol noch weiter erhöht. Wissen Sie ab welcher Dosis Rhodiola den Cortisolspielgel senkt?

    Herzliche Grüße, Peter

  • #24

    Margot Eisele (Montag, 04 Juni 2018 12:18)

    Hallo Herr Waldenhain,

    Phytocortal und Phyto C machen beide eher bei niedrigen Werten Sinn. Rhodiola hat eine ausgleichende Wirkung. Niedrige Dosen erhöhen das Cortisol, hohe Dosen senken eher. Hohe Dosen liegen um die 200mg pro Einnahme. Ob das jedoch für Sie passend ist, kann ich ohne genaue Befragung und Untersuchung nicht sagen.

    Beste Grüße,
    Margot Eisele

  • #25

    A.RUDDECK (Dienstag, 12 Juni 2018 11:40)

    Hallo Frau Eisele,
    meine Tochter , 11 Jahre hat eine Erschöpfung seit 5 Monaten.
    Erst hatte sie starkes Herzrasen oder -klopfen. Das ist jetzt weg. Nun ruht und schläft sie viel. Besonders früh nach dem 1. Aufstehen und zur Toilette gehen ist sie völlig schwach und kraftlos, oft auch schwindelig. Schulmedizinisch wurde MRT, Blutuntersuchung, Herzuntersuchung gemacht. Ihr HErz ist 1,5 Jahre im Größenwachstum zurück.
    Kann das evt. zu einer Dauererschöpfung und somit Nebennierenschwäche geführt haben.
    Wäre es sinnvoll jetzt Phytocortal zu geben ? vermutlich hat sie jetzt zu wenig Cortisol.
    Erhöht Phytocortal das Cortisol ?
    Sie hat MAgnesiummangel. Das gebe ich ihr auch regelmäßig und B Vitamine und Zink und Selen.
    Alle Schulmediziener wollen ihr kein Cortisol im Blut abnehmen, sagen alle das sei Quatsch .
    Viele Grüße
    Agnes

  • #26

    Margot Eisele (Donnerstag, 14 Juni 2018 21:43)

    Hallo Frau Ruddeck,

    Die Nebenniere reagiert auf Dauerstress sehr sensibel. Ein zu kleines Herz ist sehr anstrengend für den Körper, ich würde das aber nicht ursächlich für eine Nebennierenschwäche sehen. Wenn eine NNS da ist, dann eher aus den gleichen Gründen wie die Herzprobleme.
    Ob Phytocortal sinnvoll ist oder nicht, kann ich aus der Ferne nicht beurteilen. Um eine Nebennierenschwäche auzuschließen oder zu bestätigen, braucht man einen Cortisolspeicheltest über den Tag verteilt. Ein sogenanntes Tagesprofil.

  • #27

    Anita Zwick (Freitag, 13 Juli 2018 11:05)

    Liebe Frau Eisele!

    Bei einem Speicheltest kam heraus, dass mein Cortisolwert weit über 12000 liegt. Angeblich stehe ich kurz vor einem Burnout! Dazu plagt mich seit zwei Jahren ein chronischer Schnupfen. Man stellte dann auch noch fest, dass die eosinophilen Granulozyten viel zu hoch sind. Über das Jahr stiegen sie weiter an. Aber bisher konnte niemand die Ursache feststellen! Ich weiss auch nicht, ob die beiden Werte zusammenhängen.
    Ich bin sehr verzweifelt!
    Viele Grüße Zwick

  • #28

    Margot Eisele (Mittwoch, 18 Juli 2018 13:24)

    Hallo Frau Zwick,

    das kann ich leider anhand Ihrer Informationen nicht beurteilen. Falls Sie einen Therapeuten suchen, der sich mit der Nebenniere auskennt, können Sie mich kontaktieren. Ich gebe Ihnen gerne jemanden in Ihrer Nähe an.
    Beste Grüße,
    Margot Eisele

  • #29

    G. Wagner (Freitag, 10 August 2018 08:11)

    Hallo Frau Eisele, welche Cortisolpräparate können sie empfehlen? Helfen auch Cremes rein äußerlich? Und können Sie mir einen Therapeuten sagen in Stuttgat oder Umgebung der sich auskennt mit NNS ? Viele Grüße G. Wagner

  • #30

    Margot Eisele (Montag, 27 August 2018 11:05)

    Hallo,
    zu Cortisolprodukten rate ich nur, wenn alle anderen Möglichkeiten ausgechöpft wurden und nicht erfolgreich waren. Welche und ob sie für Sie passend sind, kann ich aus der Ferne allerdings nicht beurteilen.
    In Esslingen wäre die Frau Evelyn Wurster, die sich gut mit der Nebenniere auskennt.

  • #31

    Sylvia Wöhner (Sonntag, 09 September 2018 09:52)

    Liebe Frau Eisele,
    ich finde Ihren Artikel sehr beeindruckend und bekomme das Gefühl beim Lesen, Dass Sie wirklich wissen wovon Sie schreiben. Vielen Dank dafür. Ich suche einen Therapeuthen/eine Therapeutin in Hamburg, Bad Segeberg oder Bad Oldesloe der/die sich ebenso gut mit Nebennierenproblemen und dem Hormonsystem auskennt wie Sie. Können Sie mir da weiterhelfen?
    Herzlichen Dank und liebe Grüße
    Sylvia

  • #32

    Barbara Vogel (Donnerstag, 13 September 2018 00:06)

    Hallo Frau Eisele, bei mir liegt der Verdacht auf nns anhand meiner Symptome Vor. Ich habe keine Schilddrüse mehr und die Einstellung passt nicht. Mein Hausarzt verordnet mir nur Psychopharmaka. Wenn ich einen Speicheltest selbst mache, an welchen Arzt muss ich mich damit wenden? LG Frau Vogel

  • #33

    Margot Eisele (Freitag, 14 September 2018 11:38)

    Hallo Frau Wöhner,

    Ich hätte diese Kollegin, die sich mit der Nebenniere gut auskennt: 23795 Bad Segeberg, Tina Totzek.

    Beste Grüße,
    Margot Eisele

  • #34

    Margot Eisele (Freitag, 14 September 2018 11:40)

    Hallo Frau Vogel,

    leider gibt es relativ weniger Ärzte, die mit Speichelproben arbeiten. Schulmedizinisch ist nur die Nebenniereninsuffizient, die im Blut nacheisbar ist, relevant.
    Ob es bei Ihnen in der Nähe einen Heilpraktiker gibt, kann ich Ihnen sagen, wenn Sie mir Ihre PLZ verraten.

    Beste Grüße,
    Margot Eisele

  • #35

    Melanie (Montag, 17 September 2018 10:34)

    Liebe Frau Eisele,

    Vielen Dank für Ihren tollen Artikel!

    Ich würde gerne etwas <a href="https://www.ashwagandha-infos.de/nebennierenschwaeche-natuerlich-behandeln/">Pflanzliches zum Unterstützen meiner Nebennieren</a> einnehmen. Sie empfehlen ja Rhodiola. Nun habe ich gelesen, dass auch Ashawgandha gut helfen soll. Kann ich beides zusammen nehmen? Wie sind Ihre Erfahrungen mit Ashwagandha?

    Liebe Grüße, Meli

  • #36

    Margot Eisele (Montag, 17 September 2018 10:46)

    Es gibt verschiedene Pflanzen, die hilfreich sein können. Ashwaganda, Rhodiola, Eleutherococcus oder auch Ginseng gehören dazu. Ob und welche davon für Sie passend ist, kann ich aus der Ferne leider nicht beurteilen.

  • #37

    Nicole (Freitag, 21 September 2018 17:10)

    Hallo Frau Eisele ,
    Können Sie mir bitte jemanden nennen der im Bereich Düsseldorf / Köln / Ruhrgebiet tätig ist.
    Ich habe Hashimoto und vermute eine NNS. Mein Hausarzt kennt sich leider nicht aus. Danke und viele Grüße, Nicole

  • #38

    Margot Eisele (Montag, 01 Oktober 2018)

    Hier sind ein paar Kollegen, die sich in dem Raum damit auskennen:
    http://www.update.3.5.21.ggl.duesseldorf-heilpraktikerin.de/index.php/home.html
    https://www.praxisborgs.de/
    https://www.naturheilkunde-gaertner.de/
    http://naturheilpraxis-im-auenviertel.de/
    https://www.3raumpraxis.de/
    https://www.naturheilpraxis-nobis.de/

  • #39

    Viktoria (Donnerstag, 25 Oktober 2018 09:05)

    Sehr geehrte Frau Eisele ,
    Ich habe seit gut 20 Jahren Hashimoto und fühle mich seit gut 3 Monaten extrem erschöpft, schlapp und bin über Ihre Seite darauf gestoßen, dass eine NNS vorliegen könnte. Mein Hausarzt ist leider komplett überfordert. Einen Speicheltest habe ich mir bestellt.

    Können Sie mir jemanden im Raum Kassel/Fulda/Würzburg empfehlen, der sich damit auskennt?

    Besten Dank und Grüße
    Viktoria

  • #40

    Margot Eisele (Donnerstag, 25 Oktober 2018 19:16)

    Hallo Viktoria,

    Hier ein paar Kollegen in dem Gebiet:
    33104 Paderborn, Martina Vornholz
    35510 Butzbach, Anja Schäfer
    97980 Bad Mergentheim, Susanne Ceyhan

  • #41

    Viktoria (Donnerstag, 25 Oktober 2018 20:36)

    Vielen Dank für die schnelle Antwort.

  • #42

    Martin (Freitag, 26 Oktober 2018 15:59)

    Können Sie für die Region Cottbus bzw. Görlitz auch jemanden nennen, der sich mit der Behandlung der Nebenniere auskennt?

  • #43

    Ursula Schüle (Freitag, 26 Oktober 2018 21:07)

    Sehr geehrte Frau Eisele,
    Darf ich Sie um eine Adresse im Raum 88239 Wangen, und Umkreis bis 50 km bitten.
    Ich habe eine Hashimoto Erkrankung und bin seit längerer Zeit sehr schlapp und erschöpft. Mein Arzt vermutet NNS, fühlt sich aber nicht kompetent genug für eine Medikation.
    Ich danke Ihnen ganz herzlich für Ihre Antwort,
    mit freundlichen Grüßen,
    U.Schüle

  • #44

    Elke (Samstag, 27 Oktober 2018 06:52)

    Hallo Frau Eisele,
    kennen Sie im Raum Dingolfing, Landshut jemanden, der sich mit Nebennierenschwäche auskennt?
    Herzliche Grüße
    Petra

  • #45

    Margot Eisele (Dienstag, 30 Oktober 2018 13:55)

    Cottbus/Görlitz, das näheste ist das hier:
    04315 Leipzig, Annett Nadolny
    04275 Leipzig, Naturheilpraxis Susanne Lück

    Wangen:
    87509 Immenstadt, Heilpraktikerin Hannah Petra Sailer

    Landshut/Dingolfing:
    85435 Erding, Sanigi Naturheilpraxis, Yvonne Bayer,

  • #46

    Diana (Montag, 05 November 2018 21:38)

    Hallo Frau Eisele,
    kennen Sie im Raum Köln, Bonn jemanden, der sich mit Nebennierenschwäche auskennt?
    Vielen Dank im Voraus und viele Grüße
    Diana

  • #47

    Laura Weiss (Mittwoch, 07 November 2018 14:16)

    Liebe Frau Eisele,

    könnten Sie mir jemanden im Raum Bergstraße (64646), der/die beim Thema NNS beraten und behandeln kann, empfehlen.
    Ich danke Ihnen sehr,

    Schöne Grüße

  • #48

    Annette Engels (Sonntag, 11 November 2018 20:11)

    Hallo Frau Eisele,
    Ich komme aus der Eifel, Nähe Koblenz, und suche dringend eine/n Heilpraktiker/in in meiner Nähe, der sich mit Nebennierenproblematiken auskennt.
    Meine Werte (Cortisol-ACTH....) sind im untersten Normbereich, mir geht es schlecht, der Endorkinolge sieht aber keinen Handlungsbedarf (es gäbe keine ICD-Schlüssel für eine Behandlung in diesem Stadium). Ich bin zu jung so zu leben.

    Herzlichen Dank für Ihre Mühe
    Annette Engels

  • #49

    Margot Eisele (Montag, 12 November 2018 09:00)

    53123 Bonn, 3RaumPraxis Alexandra Kuprat
    50672 Köln, Naturheilpraxis Heike Brandt

    64560 Riedstadt, Die Heilpraxis - Marika Peters

    55270 Zornheim, Naturheilpraxis Beate Borgs
    56626 Andernach, Naturheilpraxis Andernach

  • #50

    Desiree (Samstag, 26 Januar 2019 18:53)

    Hallo Frau Eisele,
    können Sie jemanden aus dem Raum Wiesbaden empfehlen ?

  • #51

    Margot Eisele (Montag, 28 Januar 2019 09:36)

    64807 Dieburg bei Darmstadt, Heilpraktikerin Simone Lücke
    65589 Hadamar, Praxis für ganzheitliche und individuelle Medizin, Heilpraktikerin Ellen Schneider

  • #52

    Daniel (Samstag, 23 Februar 2019 18:47)

    Hallo Frau Eisele,
    kennen Sie eine Kollege/in mit entsprechender Erfahrung bei Nebennierenschwäche im Raum Memmingen 87700 ?

  • #53

    Margot Eisele (Donnerstag, 28 Februar 2019 13:27)

    Hallo Daniel, das wären die zwei Kolleginnen:

    87509 Immenstadt, Heilpraktikerin Hannah Petra Sailer
    89075 Ulm, Manuela Buck, Heilpraktikerin

  • #54

    Bernhadine (Mittwoch, 06 März 2019 18:50)

    Hallo
    eine Frage zu Rhodiola bei Nebennierenschwäche: Im 3. Stadium bzw. bei niedrigem Cortisolspiegel sollte man Rhodiola nicht einnehmen, weil es ja noch zusätzlich den Cortisolspiegel senken würde? Habe ich das richtig verstanden?
    Lieben Dank und herzliche Grüsse

  • #55

    Margot Eisele (Donnerstag, 07 März 2019 09:01)

    Rhodiola wirkt nicht per se steigernd oder senkend, die Wirkung ist dosisabhängig. Für mehr Infos bitte an einen Behandler wenden.

  • #56

    S. Müller (Donnerstag, 14 März 2019 21:32)

    Ich suche jmd, der sich im Umkreis von Detmold damit auskennt. Danke für die ausführlichen Informationen zu dem Thema.

  • #57

    Margot Eisele (Freitag, 15 März 2019 11:08)

    Die oben genannten Kollegen aus dem 3er PLZ Bereich sind die einzigen mir bekannten.

  • #58

    Susanna (Mittwoch, 20 März 2019 15:10)

    Liebe Frau Eisele, vielen Dank für diesen wunderbaren Bericht. Bin kein Fan von Google, aber diesmal voll ins Schwarze getroffen. Bin zwar bei einem Arzt für Naturheilkunde in Behandlung, aber leider hat er es nicht so mit dem erklären :)
    Sonnige Grüße aus Stuttgart

  • #59

    Lena (Dienstag, 26 März 2019 07:27)

    Liebe Frau Eisele,
    herzlichen Dank für Ihren wundervollen Eintrag!
    Können Sie mir jemanden im Raum Ulm / Neu-Ulm empfehlen?
    Liebe Grüße

  • #60

    Margot Eisele (Dienstag, 26 März 2019 14:11)

    Hallo Lena,

    hier die Therapeuten in Ulm und Umgebung:
    87509 Immenstadt, Heilpraktikerin Hannah Petra Sailer
    89075 Ulm, Manuela Buck
    72622 Nürtingen, Simone Salzer
    73235 Weilheim, Jürgen Sindlinger

  • #61

    S. Müller (Mittwoch, 27 März 2019 01:11)

    Liebe Frau Eisele,
    reicht zur Diagnose ein Cortisolspeicheltest, mit 3-4 Proben für den Tag aus, den man in einem "normalen" Labor machen kann und reicht es aus, nur nach dem Cortisol zu schauen oder braucht man auch andere Werte, wie zb Dhea?

  • #62

    Margot Eisele (Mittwoch, 27 März 2019 09:12)

    Ich mache in der Regel Aufstehzeit, 1-2h danach, 5h danach und 3h vor dem ins Bett gehen. Allerdings hängt das auch davon ab, wann die Symptome am stärksten sind. Die Speichelproben werden in unterschiedlichen Labors gemacht. Ich verwende Enterosan, aber Biovis, Dr. Hauss und Ganz Immun bieten die Tests auch an. Ob andere Werte sinnvoll sind, hängt von den Beschwerden ab. Gerade bei Frauen sind die Schilddrüsenwerte, Östrogen, Progesteron und Co oft angezeigt. Manchmal braucht es auch ein Stressprofil mit Adrenalin etc. Oder Melatonin und Cortison in der Nacht, wenn der Schlaf ein Problem ist.

  • #63

    S. Müller (Freitag, 05 April 2019 20:29)

    Verfälschen sich die Ergebnisse, wenn man an dem Test Tag viel früher aufsteht, als normalerweise?
    Habe ein testset mit 5 proben bekommen zu bestimmten Zeiten.
    Ich würde eigentlich gerne zu Ihnen zur Beratung kommen, aber leider ist mir München zu weit weg.

  • #64

    Harald (Sonntag, 07 April 2019 12:22)

    Sehr geehrte Frau Eisele,
    setzen Sie für die Diagnose höhere Normwerte für die untere Cortisolgrenze an, als die Labore?
    Ich danke Ihnen herzlich für die Bereitstellung der Informationen und die Möglichkeit sich hier mit Ihnen auszutauschen.

  • #65

    Margot Eisele (Sonntag, 07 April 2019 19:52)

    Ich lasse den Test an einem 0815 Test machen zu normalen Bedingungen. Dann kann man ganz sicher sein. Viel früher aufstehen, viel später aufstehen, deutlich mehr/weniger Stress als sonst oder Schichtarbeit können die Ergebnisse beeinflussen. Anders ist es beim Bluttest, da sind die Resultate stabiler.

    Normwerte: das kommt auf das Labor an. Die Normwerte schwanken etwas, Standard wird sich über die nächsten Jahre geben. Ich lege zB. die Normwerte ab Aufstehen bis Mittagessen höher als mein Labor, der Rest passt dort.

  • #66

    Harald (Samstag, 13 April 2019 00:21)

    Ich bin mir mit meinen Ergebnissen nicht sicher, ob die Werte gut sind oder nicht. Welchen Wert sollte man mindestens morgens haben, um eine Nierenerschwäche auszuschließen?

  • #67

    Simone (Sonntag, 14 April 2019 14:54)

    Hallo Frau Eisele,
    vielen Dank für ihren interessanten Artikel. Leider bin ich erst jetzt darauf gestoßen. Bei mir wurde im Januar Morbus Addison diagnostiziert. Seit dem muss ich Hydrocortisol und Astonin einnehmen.
    Meine Fragen:
    Kann man dies naturheilkundlich unterstützen?
    Kennen Sie jemandem im Raum Augsburg/Landsberg der sich damit auskennt?
    Oder können Sie mir weiterhelfen?

  • #68

    Margot Eisele (Sonntag, 14 April 2019 17:00)

    Hallo Harald,

    ganz so einfach ist das nicht. Die Laborwerte sind immer nur ein Teil des Puzzles, nie das ganze Stück. Die Werte muss man immer im Zusammenhang mit der Anamnese, den Symptomen und der Energie im Tagesverlauf sehen. Zudem hat jedes Labor andere Uhrzeiten, zu denen gespuckt wird und andere Normwerte. Um es zu bestätigen/verwerfen ist eine ordentliche Erstaufnahme nötig.

  • #69

    Margot Eisele (Sonntag, 14 April 2019 17:03)

    Hallo Simone,

    Morbus Addison kann man begleitend unterstützen, wobei hier weniger die pfanzlichen Mittel zum Zuge kommen sondern eher die Mikronährstoffe, die fehlen. Außerdem kann man viel über Lebensführung und Ernährung machen. Wenn jedoch bereits eine Hydrocortisoneinnahme nötig ist, ist die Chance klein, davon ganz weg zu kommen.


    82194 Gröbenzell, Heilpraktikerin Sabine Dietlmeier
    82362 Weilheim, Heilpraktikerin Petra Lutzenberger,
    86825 Bad Wörishofen, Praxis für Osteopathie und Naturheilkunde Claudia Rauch,

  • #70

    Sven Fiedler (Freitag, 19 April 2019 14:11)

    Hallo Frau Eisele,

    Können sie mir einen Therapeuten in der Nähe von 09429 Wolkenstein empfehlen?

  • #71

    Margot Eisele (Samstag, 27 April 2019 12:32)

    Hallo Herr Fiedler,

    hier sind die Therapeuten:
    4315 Leipzig, Annett Nadolny
    04275 Leipzig, Naturheilpraxis Susanne Lück
    08233 Treuen, Naturheilpraxis Isabelle Spitzner

  • #72

    Petra Biehler (Samstag, 11 Mai 2019 11:52)

    Liebe Fr. Eisele,

    vielen Dank für Ihren Beitrag und dass Sie hier auch Fragen beantworten.
    Finde ich ganz toll von Ihnen!!! Danke!
    Ich nehme schon einige Jahre 1ml Celestamine am Tag. Unter anderem wegen schweren Allergien und einer damals festgestellten Nebennierenschwäche (per Speichel).
    Hydrocortison hat nichts gebrach. Außerdem bekomme ich noch mehr Muskelschmerzen.
    Leide auch unter Fibromyagie.
    Inzwischen habe ich wohl eine Nebenniereninsuffizienz laut meiner Ärztin, da ich ja eben Jahre Cortison nehme.
    Meine Frage ist nur kurz. Macht es denn noch Sinn bei einer Insuffizienz Phyrocortal oder Adreanal Interzell einzunehmen? Oder ist das völlig zwecklos?
    Liebe Grüße

  • #73

    Margot Eisele (Montag, 13 Mai 2019 09:22)

    Hallo Frau Biehler,

    Die Nebenniere fährt die Cortisonproduktion automatisch runter, wenn Sie zusätzlich Cortison eingenommen wird. Das liegt an den Regelkreisen, die da automatisch reingrätschen. Deswegen darf man langfristige Cortisoneinnahmen auch nicht plötzlich aufhören, sondern muss ausschleichen. Tut man dies nicht, kann es lebensgefährlich werden. Inwiefern es Sinn macht, die Nebenniere zusätzlich mit Phytocortal zu unterstützen, kann ich Ihnen aus der Ferne nicht sagen. In der Regel ist die Cortisoneinnahme aber zu hoch, als dass es einen Unterschied macht. Das Mittel kommt eher zum Einsatz, wenn Cortison ausgeschlichen wird. Die Cofaktoren für die Cortisolproduktion (zB. die ganzen B Vitamine) sind aber in jedem Fall sinnvoll zur Unterstzütung. Fragen Sie Ihre Ärztin nach einem passenden Medikament.

  • #74

    Biehler Petra (Montag, 13 Mai 2019 11:19)

    Hallo Fr. Eisele,

    herzlichen Dank für Ihre schnelle Antwort. Ich habe es mir fast gedacht.

    Liebe Grüße und Ihnen eine gute Zeit.
    P. Biehler

  • #75

    Tanja (Donnerstag, 23 Mai 2019 18:00)

    Sehr geehrte Frau Eisele,
    ist ein 24 h Urintest auf freies Cortisol genau so aussagekräftig, wie ein Speicheltest?
    Es ist ja nur ein Ergebnis für die ganzen 24 h.

  • #76

    Margot Eisele (Donnerstag, 23 Mai 2019 18:11)

    Nein, leider nicht. Beim 24h Sammeltest kriegen wir keine Aussage darüber, ob die Nebenniere zur richtigen Zeit die richtige Menge ausschüttet. Wir können einen normalen Durschnittswert haben und trotzdem komplett verschobene Morgen-, Mittag- oder Abendwerte.

  • #77

    Tanja (Donnerstag, 23 Mai 2019 22:13)

    Für was braucht man diesen Durchschnittswert dann? Ist der denn aussagkräftiger als der Cortisolwert im Blut?

  • #78

    Margot Eisele (Freitag, 24 Mai 2019 09:22)

    Das müssen Sie das Labor oder den beauftragenden Behandler/in fragen. Ich selber arbeite nicht damit.

  • #79

    Bernd (Freitag, 31 Mai 2019 11:55)

    Hallo Frau Eisele,

    habe seit Jahren große gesundheitliche Probleme. Alle durchgeführten Untersuchungen (z.B. Magen-, Darmspiegelung, MRT, Liquor aus Rückenmark usw.) brachten kein Ergebnis. Bin auf NNS gestoßen und habe von einem Bekannten die Arzeimittel Adrenal, Phyto-C und Phytocortal N empfohlen bekommen. Kann ich diese Mittel einfach mal ausprobieren oder ist mit gefährlichen Nebenwirkungen zu rechnen?

  • #80

    Margot Eisele (Samstag, 01 Juni 2019 10:27)

    Hallo Bernd,

    Nebenwirkungen sind selten aber es gibt sie. Ob die Mittel zu Ihnen passen, kann und darf ich aus der Ferne nicht sagen. Wenden Sie sich an einen Behandler/in, die können Ihnen weiter helfen.

  • #81

    Mathias (Sonntag, 09 Juni 2019 09:19)

    Hallo Frau Eisele,
    hätten Sie einen Therapeutentipp bei NNS im Bereich Frankfurt/Hanau/Fulda für mich? Vorab ganz lieben Dank dafür!!
    VG

  • #82

    Margot Eisele (Sonntag, 09 Juni 2019 11:49)

    35510 Butzbach, Anja Schäfer
    61137 Schöneck/Büdesheim, Naturheilpraxis Heike Boos-Schuth
    63743 Aschaffenburg, Praxis für Naturheilkunde Eva Li
    63755 Alzenau, Praxis für Osteopathie und Naturheilkunde Mathias Hartlep

  • #83

    Sebastian (Mittwoch, 12 Juni 2019 22:19)

    Hallo Fr. Eisele,

    ich finde es ganz toll, dass Sie das Thema Nebennierenschwäche hier so super publizieren und supporten. Mein herzliches es Dank dafür. Ich persönlich bin auch seit mehreren Jahren mit diagnostizierter SD-UF und Ärztemarathon auf der Suche nach einem Ansatz zur Findung der Ursache meiner Symptome. Speicheltest und Symptome sprechen hier eine deutliche Sprache. Gern möchte ich Sie daher fragen ob Ihnen in der Region Plauen 08527 ein spezialisierter Kollege bekannt ist?

    Vielen Dank und alles Gute! Sebastian

  • #84

    Kati K. (Freitag, 14 Juni 2019 10:18)

    Hallo Frau Eisele,
    Könnten Sie mir Therapeuten im Raum Hamburg und Umgebung empfehlen, die sich mit NNS auskennen?
    Bin seit zwei Jahren betroffen und für alles bereit, auch längere Strecken zu fahren...
    (Bin zur Zeit in Stuttgart in Behandlung�)
    Würde mich riesig über Ihre Antwort freuen!
    Liebste Grüße Kati K.

  • #85

    Thomas Schanzel (Samstag, 22 Juni 2019 20:58)

    Hallo Frau Eisele,

    Ich finde die Seite und den Bericht super, möchte aber auf folgendes hinweisen.

    Ich habe eine sekundäre NNI, im CRH Test kaum Stimulation.

    Sie schreiben selber, ein Mangel wird erst im Speichel dann im Blut sichtbar.

    Kurrioserweise war mein Speichelprofil total unauffällig und beim Endo morgens 3 x in der untersten Norm, daraufhin CRH Test durch die Ärztin, siehe da, unzureichende Stimulation, niedrige Blutwerte aber Speichel ok, wie kann man sich sowas erklären ? Naja Villeicht hat das Labor einen Fehler gemacht.

    LG

  • #86

    Margot Eisele (Sonntag, 23 Juni 2019 13:33)

    Hallo Sebastian,
    in der Region habe ich diese Kollegin: 08233 Treuen, Naturheilpraxis Isabelle Spitzner

    Hallo Kati,
    Hamburg direkt habe ich nicht aber die sind nahe dran:
    23795 Bad Segeberg, Tina Totzek
    24943 Flensburg, Sabine Helmke
    24976 Handewitt / Jarplund, Maike Rasmussen
    21227 Bendestorf, Nicola von Rheden

  • #87

    Margot Eisele (Sonntag, 23 Juni 2019 13:38)

    Hallo Herr Schanzel,

    Fehler können immer passieren oder Sie sind schlicht und einfach die Ausnahme. Es gibt nichts, was auf alle Menschen zutrifft. Deswegen gibt es auch kein Patentrezept zur Heilung. Die Norm ist umgekehrt, erst zeigen sich die Mängel im Speichel und dann im Blut, resp. wenn es im Blut sichtbar ist, ist Cortisoleinnahme nötig, wenn es nur im Speichel ist kommt man mit pflanzlichen Mitteln gut zurecht.

  • #88

    Thomas Schanzel (Sonntag, 23 Juni 2019 17:10)

    Vielen Dank für Ihre Antwort.
    Ja tatsächlich war es einfach verwirrend, bin aber froh dass die endokrinologin reagiert hat.. es war um 8 Uhr morgens immer sehr niedrig in der Norm (53 bei ref 48-200) .. sie hätte ja auch sagen können ach Mensch das ist alles in der Norm, wie es leider viel zu oft passiert, dann wollte ich ihr ein speichelprofil vorlegen welches dann überraschend ganz anders ausfiel!
    Naja es hat sich dann ja gefügt und man fühlt sich langsam besser!

    Danke und LG

  • #89

    Johanna (Montag, 15 Juli 2019 21:59)

    Liebe Frau Eisele,
    können sie mir Therapeuten in Österreich nennen. (Linz-Salzburg)
    Liebe Grüße und danke

  • #90

    Tobias Langhoff (Samstag, 20 Juli 2019 18:29)

    Liebe Frau Eisele,
    ein kluger Artikel über die Nebennierenschwäche! Vielen dank. Ich selbst habe nach einem ACTH-Test eine Schwäche diagnostiziert bekommen. Cortisol ist gleich stabil, trotz Provokation. Ursache ist die Hypophyse. Wie kann man aber die Cortisolproduktion anregen? Das ist sich er jenseits von Hydrocortison schwer zu beantworten, aber vielleicht haben Sie eine Idee?

  • #91

    Margot Eisele (Montag, 22 Juli 2019 11:48)

    Hallo Johanna,

    In Österreich habe ich niemanden. Am nähesten an der Grenze wären:
    83075 Bad Feilnbach, Heilpraktikerin Bianca Glasschröder
    83317 Teisendorf, Praxis für Naturheilkunde, Christine Berschl
    83684 Tegernsee, Dr.rer.nat. Anke Stockhausen

  • #92

    Margot Eisele (Montag, 22 Juli 2019 11:51)

    Hallo Herr Langhoff,

    es gibt ein paar naturheilkundliche Mittel und Pflanzen, die die Hypophyse anregen. Wenn jedoch bei einem Provokationstest das Cortisol gleich geblieben ist anstatt hoch zu gehen, ist nicht die Hypophyse ursächlich sondern die Nebennieren. Die Hypophyse ist dann Schuld, wenn im Blut ACTH und Cortisol niedrig sind und beim ACTH Test das Cortisol hoch geht. Keine Reaktion auf ACTH von außen bedeutet, dass die Nebenniere auf Anweisung nicht reagiert. Hier würden die normalen Nebennierenmittel zum Zuge kommen plus Regulation der Lebensumstände.

  • #93

    Kathrin (Montag, 22 Juli 2019 12:03)

    Guten Tag,
    ich vermute das Problem der Nebennierenschwäche auch bei mir. Wissen Sie zufällig jemanden im Raum Freiburg, der sich damit auskennt?
    Vielen Dank und herzliche Grüße!

  • #94

    Tobias Langhoff (Montag, 22 Juli 2019 18:58)

    Liebe Frau Eisele,
    vielen Dank für die Antwort. Ich muss mich jedoch korrigieren, es war ein Insulin-Hypoglykämie-Test. Das Ergebnis war eine gerade Linie bei Cortisol und ACTH leichte Reaktion.
    Beste Grüsse
    Tobias Langhoff

  • #95

    Klaudia Kerren (Dienstag, 23 Juli 2019 13:07)

    Guten Tag Frau Eisele,
    mein Sohn (25) bekommt als Asthmatiker seit fast 20 Jahren Cortison (meistens inhalativ, 2x täglich).
    Ist auch in seinem Fall eine seit Kindheit bestehende Nebenniereninsuffizienz möglich, die von der Schulmedizin nie beachtet wurde?
    Könnte Phytocortal N helfen, von dem Cortison loszukommen?
    Vielen Dank für Ihre Antwort.
    Falls Sie uns den Gang zu einem Therapeuten empfehlen, wäre es nett, wenn Sie eine Adresse in der Nähe von Mülheim Ruhr haben.

  • #96

    Heidrun Schneider (Mittwoch, 28 August 2019 18:53)

    Guten Tag Frau Eisele,
    ich bin auf der Suche nach einem Therapeuten im Raum 79 Freiburg.
    Werde schon seit Jahren aufgrund Erschöpfung und Depressionen mit Antidepressiva behandelt. Ich habe aber den Verdacht dass ich an einer NNS leide. Laut Hausarzt ist immer alles in Ordnung.
    Wäre Ihnen für eine Adresse sehr dankbar!
    Viele Grüße Heidrun Schneider

  • #97

    Margot Eisele (Donnerstag, 29 August 2019 14:05)

    Hallo Frau Schneider,

    ein bisschen weiter weg gibt es noch mehr, 77 bis 79er Bereich hätte ich diese Kollegin:
    78050 VS-Villingen und
    78126 Königsfeld im Schwarzwald, Kerstin Pahlke

  • #98

    Margot Eisele (Donnerstag, 29 August 2019 14:07)

    Hallo Frau Kerren,

    nur Phyto C und/oder Phytocortal statt Asthmaspray wird aller Wahrscheinlichkeit nach nicht hinhauen. Die Naturheilkunde ist nicht so aufgebaut, dass man ein schuledizinisches Medikament einfach durch pflanzliche ersetzt. Evtl. braucht Ihr Sohn sogar gar nichts für die Lunge um das Asthma los zu werden. Da gehört ein ganzheitliches Konzept hin.

  • #99

    Heidrun Schneider (Freitag, 30 August 2019 18:11)

    Hallo Frau Eisele,
    vielen Dank für Ihre Antwort!
    Leider sind die genannten Orte sehr weit von meinem Wohnort entfernt.
    Gibt es keine Therapeuten, die sie empfehlen können im Raum Freiburg, Emmendingen oder Waldkirch? Auch Raum Offenburg 77 wäre für mich möglich zu erreichen.
    Bin sehr verzweifelt und hoffe einen Therapeuten zu finden, der wie sie genauer hinschaut und nicht nur mit Antidepressiva alles zu lösen versucht.
    Vielen Dank für Ihre Rückmeldung!
    Viele Grüße Heidrun Schneider

  • #100

    Margot Eisele (Montag, 02 September 2019 10:09)

    Hallo Frau Schneider,

    wie ich bereits geschrieben habe, sind die beiden die nähesten.

  • #101

    Daniel (Sonntag, 08 September 2019 14:03)

    Hallo Frau Eisele,

    ich habe folgende Blutwerte erhalten, kann man eine Nebennierenschwäche komplett ausschließen ? meine Endokrinologin sagte mir alles OK.
    Cortisol 176,7 ng/ml
    ACTH 34,3 ng/l

  • #102

    Margot Eisele (Montag, 09 September 2019 08:26)

    Hallo Daniel,

    Lesen Sie den Artikel, dort wird erklärt, was der Unterschied zwischen Nebennierenschwäche und Nebenniereninsuffizienz ist und was man im Blut sehen kann.