Müde krank und schlapp: Nebennierenschwäche?

Heilpraktiker behandeln Nebennierenschwäche
Nebennierenschwäche: müde, erschöpft und ausgelaugt

Die Nebennierenschwäche (Adreanal Fatigue) ist zwar keine neue Krankheit, sie ist jedoch erst vor ein paar Jahren ins Rampenlicht gerückt. Entsprechend mau sind entsprechende Studien und Untersuchungen dazu. Aktuell wird viel dazu geforscht, wir können darauf hoffen, dass wir in ein paar Jahren deutlich mehr zu diesem Thema wissen als dies heute der Fall ist. Angefangen haben die Forschungen, als immer mehr Burnout Fälle bekannt geworden sind. Wo kommen diese Symptome her? Was sind die Ursachen? Wie kann man Burnout verhindern? Beim beantworten dieser und anderer Fragen sind die Forscher auf das Stresshormon Cortisol gestoßen. Es wird in Stresssituationen ausgeschüttet und beeinflusst viele Systeme unseres Körpers. Sie haben festgestellt, dass Burnoutpatienten meist einen deutlich erniedrigten Cortisolspiegel im Speichel haben. Warum ist das so, was steckt dahinter?

Die Nebennierenschwäche gilt als Funktionsstörung. Das heißt, das Organ selber ist an sich noch gesund. Dadurch ergeben sich verschiedene Schwierigkeiten in der Diagnostik und der Therapie. Zum Beispiel ist das Cortisol im Blut (im Gegensatz zur Nebenniereninsuffizienz, auch Morbus Addison genannt) noch völlig normal. Im Speichel sind aber bereits Auffälligkeiten sichtbar. Kombiniert mit den unklaren Befindlichkeiten und den vielen verschiedenen Symptomen, wird das Problem häufig übersehen oder spät diagnostiziert.

 

Das englische Wort für die Krankheit ist Adrenal Fatigue, Nebennierenmüdigkeit. Dies beschreibt das Problem sehr gut. Die Nebenniere kann zwar noch, aber halt nicht mehr so richtig. Einmal ordentlich ausgeruht, kommt alles wieder in Ordnung.

 

Die meisten Beschwerden einer Nebennierenschwäche lassen sich direkt durch die Wirkung von Cortisol im Körper erklären.


Wie wirkt Stress im Körper?

Cortisol steigt bei Stress
Stress als Ursache der Nebennierenschwäche

Cortisol ist das wichtigste Anti-Stress-Hormon unseres Körpers und wird immer dann ausgeschüttet, wenn wir in Fight or Flight Situationen kommen. Es sorgt dafür, dass alle Systeme die fürs Kämpfen oder Flüchten benötigt werden (Sympathikus) auf Hochtouren laufen. Gleichzeitig wird alles in dem Moment unwichtige gedämpft. Solange es noch Säbelzahntiger gab, war das eine äußerst sinnvolle Reaktion unseres Körpers. Atmung, Blutdruck, Puls, Gehirndurchblutung, Aufmerksamkeit, Muskeln alles in Top Form. Der Blutzuckerspiegel wird erhöht, damit man nicht im falschen Moment schlapp macht. Gleichzeitig werden das Immunsystem, die Verdauung, die Sexualität und Erholung/Schlaf (Parasympathikus) komplett gestoppt. Wäre ja blöd, wenn wir mitten auf der Flucht einschlafen würden.

 

Heutzutage haben wir in der Regel keine lebensgefährlichen Situationen mehr im Alltag. Das weiß zwar unser Gehirn, unser Körper aber nicht. Die Stressbewältigung läuft noch genauso ab, wie vor zehntausenden von Jahren. Leider ist es da egal, ob wir ausgeraubt werden oder unser Chef uns Beine macht, die Reaktion ist genau dieselbe.

 

Wenn solche Situationen nur ab und an vorkommen, beruhigt sich der Körper wieder. Es herrscht ein stetiges Hin und Her zwischen Anspannung und Entspannung, Sympathikus und Parasympathikus.

 

Zum Problem wird es, wenn wir unter Dauerstress leiden. Unser Körper hat dann keine Möglichkeit mehr über den Parasympathikus aufzutanken.


Was ist Cortisol?

Cortisol wird in den Nebennieren synthetisiert. Es untersteht einem Regelkreis zu welchem die Nebenniere, der Hypothalamus und die Hypophyse gehören. Vereinfacht gesagt, ist die Hypophyse der Chef, welcher den Hormongehalt im Blut misst und dann den anderen Drüsen sagt, wie viel sie zu arbeiten haben.

 

Cortisol unterliegt einem Tagesrrhytmus.  Zwischen 5:00 und 8:00 in der früh bereitet sich der Körper auf das Aufstehen vor, der Cortisolspiegel ist hier am Höchsten. Danach fällt er im Laufe des Tages immer weiter ab und erreicht zwischen 0:00 und 4:00 den Tiefstwert.

Im Speichel gemessen liegt das Cortisol morgens bei knapp 6 ng/ml, steigt dann 2-3 Stunden nach dem Aufstehen bis auf knapp 10, 5 Stunden nach dem Aufstehen liegt es noch bei 3 und sinkt dann weiter bis auf 1. Um meine Nebennierenschwäche festzustellen wird daher eine Speichelprobe benötigt. Das daraus entstehenden Tagesprofil, gibt Aufschluss über den Zustand der Nebenniere.

 

Durch die entzündungshemmende Wirkung von Cortisol, kommt es anfänglich während Stresszeiten auch nicht zu Infekten. Sinkt das Cortisol dann z. B. zum Wochenende oder Urlaub ab, holt uns der Infekt ein, wir werden krank. Das ist eines der typisches Anzeichen für die erste Phase der Nebennierenschwäche. Hält diese Phase an, erschöpft sich die Nebenniere weiter und es wird im Tagesverlauf zu wenig Cortisol ausgeschüttet. In dieser Phase kommt es daher zu einer Infektanfälligkeit.

 

Bei Stress wird mehr Adrenalin ausgeschüttet. Über den hormonellen Regelkreis wird dabei ACTH (adrenocorticotropes Hormon) ausgeschüttet. Dieses bringt die Nebennierenrinde dazu, Cortisol auszuschütten. Gleichzeitig sinkt das DHEA (Dihydroxyepiandosteron) ab.

 

In der ersten Phase der Nebennierenschwäche, steigt der Cortisolspiegel also an und der DHEA-Spiegel sinkt ab. Es entstehen hohe Cortisolspiegel ohne normale Tagesrhythmik.

 

Bei chronischem Stress kann sich dieser Mechanismus allerdings erschöpfen. Die Nebennierenrinde kann nicht dauerhaft Höchstleistungen bringen. Sie erschöpft sich, die Cortisolausschüttung nimmt ab und sinkt unter den Normbereich.

 

In der Folge werden alle Systeme gestört, die eine normale Cortisolmenge benötigen.

 

Geht die chronische Belastung über Jahre weiter, kann es zu einer Nebennierenrinden Insuffizienz kommen. Die Nebennierenrinde gibt sozusagen den Geist auf. Während bisher das erhöhte oder erniedrigte Cortisol nur im Speichel gemessen werden konnte, ist jetzt das Cortisol auch im Blut erniedrigt. Die Störung ist nicht mehr funktionell wie bei der Nebennierenschwäche. Sie ist jetzt manifestiert. Man spricht von einer echten Nebenniereninsuffizienz, die schulmedizinisch anerkannt ist und behandelt werden muss. Ist die Insuffizienz Mal da, kann sie nicht rückgängig gemacht werden. Leider ist es dann nötig, künstliches Cortisol (Cortison) dauerhaft einzunehmen


Die verschiedenen Phasen der Nebennierenschwäche

Die Nebennierenschwäche verläuft in drei Stadien:

  1. Fight or Flight (Kampf oder Flucht): starker Stress mit erhöhtem Cortisolspiegel. Alles läuft auf Hochtouren.
    Man ist selten krank und nimmt eher zu.
  2. Resistenz: abnehmender Cortisolspiegel, Tagesrhythmik ist nicht gegeben.
  3. Erschöpfung: Cortisolspiegel erniedrigt, die Nebennierenrinde ist erschöpft. Man ist müde und kraftlos, kommt schlecht in die Gänge. Jetzt besteht auch eine Infektanfälligkeit.

Was sind die Symptome?

Alternative Behandlung der Adrenal Fatigue
Krank durch Nebennierenschwäche

Die Symptome sind abhängig vom Stadium der Nebennierenschwäche.


Was können die Ursachen sein?

Die Ursachen für eine Nebennierenschwäche kann alles sein, was den Körper dauerhaft stresst. Dazu gehören körperliche und psychische Auslöser. In der Regel müssen mehrere Faktoren zusammen kommen, damit die Nebennierenrinde sich komplett erschöpft.

Zu den möglichen Stressoren gehören:

 

  • Psychische Belastungen beruflich und privat
  • Körperlicher Stress durch schwere körperliche Arbeit oder Sport
  •  Infektionen akut und chronisch, auch "stille" Entzündungen ohne spürbare Symptome
  • Medikamente
  • Schwermetallbelastungen, Strahlung, Vergiftungen
  • Reizüberflutung: Fernsehen, Computer, Schlafmangel, Lärm
  • Missverhältnis zwischen Anspannung und Entspannung

Therapie der Nebennierenschwäche

Medizin, Medikamente, Therapie
Behandlung der Nebennierenschwäche

Die Grundtherapie besteht aus einer Regelung des Tagesablaufs mit genügend Bewegung, Schlaf, Licht und einer hochwertigen Ernährung. Der Patient muss - wenn möglich - die Stressoren vermindern oder abstellen. Ist dies nicht möglich, helfen Autogenes Training oder die progressive Muskelrelaxation nach Jacobsen. Ist die Nebennierenschwäche noch im Anfangsstadion, hilft 2-3x pro Woche leichte Bewegung an der frischen Luft. Ist der Zustand jedoch zu weit fortgeschritten, ist das den Patienten oft nicht mehr möglich. Dann werden vorhandene Mangel an B12, Vitamin D, Magnesium, Zink und Selen aufgefüllt.

 

Infusionen mit Cholincitrat (ehemals Neurotropan) und Elektrolytlösung ehemals Zentramin) helfen vor allem am Anfang der Therapie enorm. Der Patient spürt eine sofortige Erleichterung und verträgt die Therapie insgesamt besser.

Je nach Art der Symptome spritze ich Akupunkturpunkte mit pflanzlichen Medikamenten. Auch die Ohrakupunktur leistet hervorragende Hilfe.

 

Zum Einnehmen kommen je nach Stadium Mittel unterschiedliche pflanzliche Mittel sowie Mineralien, Vitamine und Spurenelemente in Frage. Falls die Schwäche weit fortgeschritten ist oder noch andere Hormondrüsen betroffen sind, setze ich Mittel zur Hypophysensteuerung ein. Hier ist auch an bioidentische Hormone zu denken! Diese Medikamente müssen je nach Stadium der Nebennierenschwäche drei bis acht Monate eingenommen werden. Damit es nicht zu einem sofortigen Rückfall kommt, werden die Tropfen ein paar Wochen über die Besserung hinaus eingenommen.

 

Die Therapie der Nebennierenschwäche ist langwierig und nicht immer einfach. Für die Patienten ist die Lebensqualität jedoch so massiv eingeschränkt, dass es sich lohnt durchzuhalten.


Das können Sie selber tun

Im ersten Stadium der Nebennierenschwäche ist es wichtig, das Stressniveau und somit das Cortisol zu senken. Somit kann es nicht zu Stadium zwei und drei kommen.

 

Ein paar Dinge können Sie selber tun, dazu gehört, Stressoren zu meiden:

  • Stress, körperlich und geistig
  • Für viel Entspannung sorgen, körperlich und geistig z. B. mit Meditation oder Muskelrelaxation
  • Hören Sie entspannende Musik
  • Lachen Sie, schauen Sie einen lustigen Film oder ein lustiges Theaterstück an
  • einen geregelten Tagesrhythmus einführen. Zur selben Zeit aufstehen und ins Bett gehen
  • Schlafen Sie genug. Bei Schlafproblemen kann Melatonin oder Tryptophan helfen.
  • leichte Bewegung mit mäßiger Pulserhöhung hilft beim Stressabbau.
  • Gesund essen (bio, frisch, saisonal) und Fertigprodukte meiden

Diese Dinge beeinflussen den Cortisolspiegel:

  • Stark zuckerhaltige Lebensmittel
  • Wasser trinken: Dehydrierung erhöht den Cortisolspiegel
  • Wenig koffeinhaltige Getränke
  • Schwarztee senkt das Stressniveau
  • Fisch und Fischöl: 2000mg Fischöl pro Tag senkt den Cortisolspiegel. Reich an Fischöl sind vor allem: Seebarsch, Sardinen, Lachs und Makrelen enthalten.
  • Rhodiola Extrakt senkt das Cortisol

Naturheilpraxis Margot Eisele, Haidhausen
Margot Eisele, Heilpraktikerin München

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Hier gibt es Artikel zum Thema Burnout, Schmerzen, Übersäuerung und vielem mehr.

 

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Kommentare: 22
  • #1

    Wagner götz anja (Mittwoch, 25 Mai 2016 00:34)

    Das war ein wirklich ganz toller beitrag über die nebennieren schwäche.jetzt kann ich vieles bedeutend besser verstehen und umsetzen.
    Vielen dank.
    Wagner götz anja

  • #2

    Andrea Heeg (Samstag, 13 August 2016 20:05)

    Sehr schöner Artikel! Ein Lob von einer Kollegin aus Miesbach ;-)

  • #3

    Nicole Ronellenfitsch (Dienstag, 20 September 2016 10:32)

    Danke für den mutmachenden Artikel. Langwierig aber heilbar.
    Danke!

  • #4

    Marin Ilic (Sonntag, 06 November 2016 17:15)

    Sehr geehrte Frau Eisele,

    da ich nicht weiss, ob bei mir ueberhaupt eine Nebennierenschwaeche vorliegt, haette ich eine Frage zu Ihrem Artikel zu diesem Thema. Mein Cortisolspiegel im Blut ist soweit ok.
    Habe jedoch wiederholt im 24-Std. Urin eine ueber dem Referenzbereich liegende Cortisol Ausscheidung; ebenfalls erhoeht sind mitunter Mg, Na und Phosphor!

    Besten Dank im voraus.

    Marin Ilic
    Stuttgart

  • #5

    Gabriele (Montag, 03 April 2017 22:34)

    Danke für ihren schönen Eintrag.

  • #6

    Anita (Sonntag, 03 September 2017 10:04)

    Hallo Frau Eisele,
    Ich habe einen sehr hohen Cortisol Wert und leide seit zwei Jahren an ganzjähriger Nasennebenhöhlenentzündung, auch leide ich seitdem an Heuschnupfen und Katzenallergie, was ich vorher nicht hatte. Kein Arzt könnte mir bisher helfen. Könnte es an dem Cortisol Wert liegen?
    Würde mich sehr über eine Antwort freuen!

    Liebe Grüße
    Anita

  • #7

    Margot Eisele (Montag, 04 September 2017 12:37)

    Hallo Anita,

    Cortisol wirkt entzündungshemmend. Ein erhöhter Spiegel dürfte also nicht die Ursache für Allergien und Nasennebenhöhlenprobleme sein. Es klingt wahrscheinlicher, dass beides dieselbe Ursache hat.

    Beste Grüße,
    Margot Eisele

  • #8

    Gaby Bicker (Samstag, 21 Oktober 2017 08:12)

    Guten Tag Frau Eisele,
    eine tolle Seite mit vielen Infos und Aha Erlebnissen
    Ich bin 62 und habe in den letzten 15 Jahren immer wieder erhöhte und auch niedrige Cortisolwerte, oft auch zuwenig Adrenalin und Noradrenalin.
    Lekay Gut mit extrem hohen Histaminwerten,lt Stuhluntersuchungen(26500/Norm400)
    Ich habe die Cortisol-Werte immer über Speichel und die anderen über den Urin getestet bekommen.
    Was mich umtreibt ist die Frage, wann sollte z.B.dieses Tagesprofil gemacht werden.
    In Ruhephasen oder unter normalen Stressbedinungen.
    Ich habe das Gefühl das unter Stress die NN noch versuchen Cortisol auszuschütten und trotzdem zuwenig da ist.Und der Behandler mir sagt alles OK es ist genug da,keine NN Schwäche,obwohl alle Symptome da sind .Vor allen die starken Unterzuckerungen.
    Es wäre sehr freundlich wenn Sie mir sagen würden wie Sie testen.
    Vielen Dank und nochmals danke für die tollen Informationen auf Ihrer Seite.
    Mit freundlichen Grüßen
    Gaby Bicker

  • #9

    Margot Eisele (Montag, 23 Oktober 2017 11:16)

    Die Testung sollte an einem ganz normalen Tag stattfinden. Wir wollen wissen, wie die Nebenniere im Alltag funktioniert und nicht, wie es ihr an besonderen Tagen geht.

  • #10

    Kathrin Andresen (Freitag, 08 Dezember 2017 10:52)

    Ich bin ein Bisschen verwirrt, weil einerseits angegeben ist, man solle koffeinhaltige Getränke meiden, und andererseits angegeben ist, Schwarztee senke das Stressniveau.

    Darf ich nun schwarzen Tee trinken, oder sollte ich darauf verzichten?

  • #11

    Margot Eisele (Freitag, 08 Dezember 2017 13:37)

    Kaffe sollte so weit wie möglich eingeschränkt werden. Schwarztee wirkt durch das Koffein zwar negativ aber hat andere Inhaltsstoffe, die sich positiv auswirken. Wenn man 1 Tasse am Tag trinkt, ist das absolut in Ordnung.

  • #12

    Margarete Gebbers (Freitag, 23 Februar 2018 08:50)

    Hallo Frau Eisele,
    ist Adrenal Intercell ein adäquates Mittel bei Cortisolmangel?

  • #13

    Bettina Angermann (Sonntag, 25 Februar 2018 10:25)

    Hallo Frau Eisele,
    vor kurzem habe ich die Diagnose Nebennierenschwäche erhalten. Meine Schilddrüse ist schon viele Jahre in einer Unterfunktion. Magen-/Darmprobleme (seit meiner Kindheit) habe ich durch Verzicht auf helles Mehl/Weizenmehl weitgehend im Griff.
    Ich bin völlig antriebslos und habe Gelenk-/Muskelschmerzen im rechten Arm.
    Es ist schwer, einen guten Arzt zu finden und die Information, die man im Internet bekommt, sind oft sehr widersprüchlich. Können Sie etwas empfehlen, womit ich wieder etwas Energie bekomme, ohne mich zu stressen?
    Liebe Grüße,
    Bettina

  • #14

    Margot Eisele (Dienstag, 27 Februar 2018 15:28)

    Hallo Frau Gebbers,

    Adrenal Intercell kann das richtige Mittel bei Cortisolmangel sein, allerdings muss es individuell angeschaut werden.

    Hallo Frau Angermann,

    Energiemangel kann ganz unterschiedliche Ursachen haben. Entsprechend gibt es kein Allheilmittel, was immer hilft. Von Hormonproblemen zu Vitamin oder Mineralienmangel bis hin zu Stoffwechselkrankheiten oder psychischen Problemen kann alles dahinter stecken. Ohne eine genaue Befragung und Untersuchung kann ich Ihnen nicht sagen, was helfen könnte.

  • #15

    Hinz Emma (Sonntag, 18 März 2018 22:57)

    Hallo Frau Eisele!

    Sehr guter Beitrag von ihnen. Ich habe auch Diagnose Nebennierenchwäche .Adrenalin und Noradrenalin im Urin sind erniedrigt und Adrenalin und Noradrenalin-Ratio ist erhöht .Cortison,DHEA, Seratonin und Dopamin sind im normbereich. Habe auch parallel Stuhlprobe ein geschickt und habe zuvielle Clostridien spezies dafür von guten Bakterien zu wenig .Totaller durcheinander im Körper . Ich weiss gar nicht ob ich irgenntwann wieder fit werden kann.

  • #16

    Renate Finkböck (Freitag, 30 März 2018 14:02)

    Hallo Frau Eisele, danke für die tolle Erklärung dieses Problemes mit der Nebenniere.
    Habe seit ca. 5 Jahren ein Problem mit Schwindel, Schwäche, Schmerzen in den Extremitäten und Schlafprobleme.
    Alle Ärzte die mich untersuchten geben mir zu versehen, das ich gesund sei. Eine Heilpraktikerin hat dann bei mir einen Speicheltest gemacht und eine Nebennierenschwäche festgestellt. Habe es mit ,Rhodiolan, 2mal täglich probiert, konnte dann aber nicht mehr schlafen.
    Nach dem Absetzen habe ich trotzdem weiterhin Schlafprobleme.
    Hoffe sie können mir weiterhelfen, bin sehr verzweifelt und weiß nicht wo ich noch Hilfe herbekomme.

  • #17

    Ralf Dümig (Dienstag, 10 April 2018 11:53)

    Hallo Frau Eisele,

    danke für den informativen und verständlichen Artikel über Nebennierenschwäche.

    Ich selbst fühle mich seit einem Jahr nach einer schweren OP tagsüber total abgeschlagen, habe außerdem massive Schlafstörungen. Mein seit 15 Jahren erhöhter Blutdruck ist plötzlich auch ohne Tabletten normal, mein Neurodermitis-Problem, vor dem ich jahrelang Ruhe hatte, ist wieder akut. Ich denke, dass ich unter einer Nebennierenschwäche der Phase drei leide.
    Zwei Untersuchungen beim Endokrinologen ergaben normale Blutwerte, weshalb für diesen eine Nebennierenschwäche ausgeschlossen ist.
    Bei einem vor drei Monaten durchgeführten Cortisol Speicheltest (Tagesprofil) konnte man feststellen, dass die Werte viel zu niedrig waren. Ein um 2 Uhr nachts gemessener Cortisolwert war dagegen viel zu hoch, der Melatoninwert bei fast Null. Seit dieser Zeit nehme ich Melatonin, Phytocortal N (zunächst 3 x 30, danach 3 x 50 Tropfen) und 2,5 mg Hydrocortison (Ebenol-Creme). Bislang hat sich mein Zustand nicht gebessert. Meine Überlegungen sind, zur Unterstützung noch Rhodiola zu nehmen. Da Sie jedoch schreiben, dass Rhodiola das Cortisol senkt, wäre dies wohl der falsche Weg?
    Viele Grüße
    Ralf Dümig

  • #18

    sporer barbara (Dienstag, 24 April 2018 08:07)

    Hallo fr. Dr. Eisele
    Können sie mir bitte jemanden in Tirol empfehlen der dieses Problem behandelt?
    Würde mich sehr über ihre rückmeldung freuen. ...da ich schön langsam am Ende bin.

    Vielen Dank im Voraus lg

  • #19

    Margot Eisele (Dienstag, 24 April 2018 09:04)

    Hallo Herr Dümig,

    Rhodiola wirkt ausgleichend auf den Cortisolspiegel. Hohe Dosen werden bei hohem Cortisol, niedrige Dosen bei niedrigen Werten gegeben.

  • #20

    Margot Eisele (Dienstag, 24 April 2018 09:05)

    Hallo Frau Sporer,

    leider kenne ich niemanden in Tirol, der sich darauf spezialisiert hat.

  • #21

    Anna (Montag, 07 Mai 2018 21:43)

    Hallo Frau Eisele,
    ich nehme seit ca. einer Woche Phyto C.
    Nach 5 Monaten mit üblem allergisch bedingten Asthma fängt es mir langsam an besser zu gehen. Das Problem ist jetzt aber das ich rasant an Gewicht zulege (fast 1 Kilo am Tag) ohne etwas an meinem Essverhalten geändert zu haben. Meine Vermutung: Wassereinlagerungen durch das Präparat? Nehme täglich 3x50 Tropfen. Kann das sein? Ist diese "Nebenwirkung" bekannt? Und wie kann ich das verhindern? Da ich schon viele schulmedizinische Medikamente in den letzten Monaten eingenommen habe und nichts gewirkt hat, würde ich das Phyto C ungern absetzen.
    Vielen Dank & viele Grüße
    Anna

  • #22

    Margot Eisele (Dienstag, 08 Mai 2018 13:06)

    Hallo Anna,

    Wenn es aufgrund der NNS zu Wassereinlagerungen kommt, dann gehen die unter der Behandlung wieder weg. Ob es sich bei Ihnen um Wassereinlagerungen oder etwas anderes handelt, kann ich allerdings aus der Ferne nicht beurteilen.
    Sprechen Sie mit Ihrem Behandler drüber, ob und inwiefern die Medikamente bei Ihnen zu einem Gewichtsverlust führen könnten und wie Sie damit umgehen sollten.